Eisverkauf für die Bürgerstuben

Eisverkauf für die Bürgerstuben

Oberschleißheim – Ein gläserner Pavillon soll die „Neuen Bürgerstuben“ noch attraktiver machen. Ein 45 Quadratmeter großer Vorbau wird bis in den Bürgerplatz hineinragen und ein Eisverkauf zum Verweilen einladen.

Im Herbst könnten die Arbeiten für den Erweiterungsbau beginnen. Der Gemeinderat hat jetzt die Pläne einstimmig befürwortet. Ursprünglich geplant war, den Anbau vollständig zu verglasen – einschließlich des Daches. Dieser Entwurf ist mittlerweile vom Tisch. Das Rathaus äußerte Bedenken: Gerade im Sommer könnte es Gästen hinter Glas zu warm werden und die Eistheke zu hohen Temperaturen ausgesetzt sein. Der zuständige Planer warnte, dass sich das Glashaus ordentlich aufheizen werde.

Quelle: Aus dem Münchner Merkur 20.05.15: http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/kirchheim/eisverkauf-buergerstuben-5030204.html

Der etwa elf Meter lange und 6,50 Meter breite Anbau wird daher von einer Stahlbetonplatte gekrönt. Das Dach ruht auf Stahlbeton-Stützen und soll begrünt werden. Marquisen sollen Gäste und den Eisverkauf beschatten. Als nützlicher Nebeneffekt erfüllt die verbesserte Konstruktion gesetzliche Vorschriften zum Brandschutz. Das Rathaus geht von einem gleichmäßig temperierten, angenehmen Raumklima aus. Ein „schwellenloser Übergang zum Bürgerplatz ermöglicht eine barrierefreie Verbindung“ zum derzeit ebenfalls neu geplanten Ortskern. Bauamtsleiter Josef Schartel hofft, den fertigen Plan für die neue Ortsmitte noch im Juli präsentieren zu können.

Wie berichtet, verlässt der langjährige Bauamtsleiter Oberschleißheim am 1. August in Richtung Haar. Der dortige Bauamtschef Rainer Wöhrl wird Ende 2015 in den Ruhestand gehen. Elfeinhalb Jahre wird Schartel das Bauamt bis dahin geführt haben. In die Pläne zur neuen Ortsmitte investierte er Herzblut. Es liegt ihm viel daran, der Gemeinde eine fertig geplante Ortsmitte zu hinterlassen. „Die Planungen sind schon ziemlich weit gediehen“, sagte er lächelnd. Der rechteckige Anbau der „Neuen Bürgerstuben“ wird etwa 50 Gästen Platz bieten. Das Rathaus rechnet mit Baukosten in Höhe von 410 000 Euro. Die Prognose sei jedoch in einem sehr frühen Stadium erstellt worden, heißt es. Honorare der Fachplaner seien noch nicht bekannt. Befürchtungen einiger der Gemeinderäte, die Wirtschaft könnte den neuen Bürgerplatz dank des Anbaus dominieren, entkräftete der Ausschuss. „Die Bürgerstuben sollen sich ins Konzept des Bürgerplatzes einfügen, nicht umgekehrt“, hatte Peter Benthues (CSU) zu bedenken gegeben. Die einstimmig getroffene Entscheidung zu Gunsten der überarbeiteten Pläne belegen, dass Rathaus und Fraktionen die „Neuen Bürgerstuben“ viel mehr als Zugewinn betrachten.

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